April Hailer
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April Hailer und Kristin Hölck in »Betty Blue Eyes«

Betty Blue Eyes

Musical von George Stiles (Musik), Ron Cowen und Daniel Lipman (Buch) und Anthony Drewe (Gesangstexte). Mit April Hailer als Mutter Dear

Nach dem Handmade-Film Magere Zeiten (A Private Function) und der Original-Story von Alan Bennett und Malcolm Mowbray. Bühnenadaption des Drehbuchs von Alan Bennett. Originalproduktion in London von Cameron Mackintosh. In deutscher Sprache mit Übertiteln. Deutsch von Roman Hinze.

Cast: Rob Pelzer, Kristin Hölck, April Hailer, Thorsten Tinney, Jonathan Agar, Peter Lewys Preston, Riccardo Greco
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Christian Brey
Choreografie: Kati Farkas
Bühne und Kostüme: Anette Hachmann

Deutschsprachige Erstaufführung am 24. Februar 2018 im Landestheater Linz. Vorstellungen bis 3. Juli 2018

Betty Blue Eyes

Audio-CD

Live-Mitschnitt der deutschsprachigen Erstaufführung
Erhältlich bei Sound of Music

Trailer

Fotos

  • „Betty Blue Eyes“ mit April Hailer

    April Hailer und Kristin Hölck Foto: Reinhard Winkler

Presseecho

OÖ Nachrichten (26.02.2018)

„Gelungene Linz-Premiere des ‘versauten’ Musicals (…) Mit dem auf der sozialkritischen Dramödie ‘Magere Zeiten’ (1984) basierenden ‘Betty Blue Eyes’ hält das Linzer Musiktheater den nächsten Musical-Hit an der Hand, wie die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks von Ron Cowen und Daniel Lipman am Samstag demonstrierte. In der Regie von Christian Brey überzeugte das 2011 im Londoner West End uraufgeführte Ferkel-Musical als leicht bekömmliches Boulevardstück mit lässigen Swing-Melodien (…) unter Tom Bitterlich.

Musikalische Höhepunkte: die ‘Zauberhände’ und ‘Schwein, kein Schwein’ (Anm.: mit Rob Pelzer, Kristin Hölk, April Hailer) (…) Die meisten Lacher verbuchte neben Slapstick-Schwiegermama April Hailer der wunderbare Riccardo Greco als komplett ausgezuckter Wormold, der selbsternannte ‘Michelangelo unter den Fleischinspektoren’ (…)“ (Lukas Luger)

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Salzburger Nachrichten (23.04.2018)

„Im Musical können auch Tabus gebrochen werden (…) Eine angelsächsisch schwarzhumorige, dabei herrlich schräg inkorrekte Variante von Geschichtsaufarbeitung bietet indessen im Musiktheater ‘Betty Blue Eyes’.

England 1947, zur Zeit der Verlobung von Prinzessin Elizabeth mit Prinz Philip: Die Einwohner von Shepardsford leiden wie wohl noch das ganze Land an den Nachwehen des Krieges, haben nichts zu essen, aber die Dorfhonoratioren wollen dennoch britisch standesgemäß feiern: Ein Schwein muss her. Wenn da nur nicht diese blauen Augen des Tieres wären. Da schlägt die Stunde des netten, aber hasenfüßigen Fußpflegers Gilbert Chilvers (Rob Pelzer), seiner ehrgeizig in die Gesellschaft strebenden Frau (herausragend gut: Kristin Hölck) und ihrer überdreht wirrköpfigen Mutter (herausragend komisch: April Hailer).

Die entlarvend witzige Situationskomik packt George Stiles in schmissig swingende Musik, Buch (Ron Cowen, Daniel Lipman) und Songtexte (Anthony Drewe) wurden von Routinier Roman Hinze in spitzzüngiges Deutsch übertragen. Die deutsche Erstaufführung des erst 2011 in London uraufgeführten Musicals ist ein bunter, trotzdem hintergründiger Treffer, wenn auch die Regie des Harald-Schmidt-gestählten Christian Brey sarkastischer hätte zupacken und schwärzer grundiert sein dürfen.“ (Karl Habelinz)

onlinemerker (Premierenkritik 25.02.2018)

„‘Mother Dear', eine explizit unwürdige, schrille und verfressene, wohl auch schon leicht veralzheimerte Greisin, ist eine köstliche und von April Hailer, mit ihrem Erfahrungsschatz von zahlreichen Engagements an ersten Häusern bis zu einer Personality Show im ZDF, wahrlich herzhaft ausgefüllte Rolle – zum großen Vergnügen des Publikums. (…) Christian Brey hat epocheentsprechend inszeniert (…) die Personenführung ist plausibel, humorvoll und spannungsreich (…) Die Kostüme (samt perfekt passenden Haarstilen!) sind ebenso, liebevoll wie minuziös, epochegerecht gestaltet. Für dieses höchst gelungene Erscheinungsbild der Produktion zeichnet Anette Hachmann verantwortlich, unterstützt von Michael Grundner (Licht) und Valentin Huber (Video). (…) eine entzückende Sauerei!“ (Petra und Helmut Huber)

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Kurier (Ankündigung 18.02.2018)

„‘Es ist eine Figur, die sowohl uralt, aber auch körperlich fit sein muss’, sagt Hailer dem KURIER. Sie werde zum Beispiel am Bein aus einer Menge gezogen und springe zwei Stufen auf einmal die Treppe hinauf. Als ‘witzig, rotzig, liebenswert-anarchisch und gar nicht zu fassen’ beschreibt die Darstellerin ihre Rolle. ‘Das hat mich daran gereizt.’ Für diese Inszenierung vorgeschlagen, habe sie nach einem Gespräch sehr schnell zugesagt.“ (Michaela Greil)

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Kronenzeitung (25.02.2018)

„Musicalhit in Linz – ‘Betty Blue Eyes’ betört im Musiktheater – Pfiffig, rasant und vollgepackt mit charmanten Pointen: ‘Betty Blue Eyes’ brilliert im Linzer Musiktheater als neues Musical-Highlight. Das Stück mit dem Schwein verspricht kurzweilige und wunderbar skurrile Handlungsstränge, kraftvolle Tanzeinlagen und musikalische Genüsse, soweit die Ohren reichen. (…) Ein weiteres Goldstück ist April Hailer als Mutter Dear: sie erobert das Publikum mit charmanter Derbheit, ganz großem Können und immenser Humorbegabung (…) famose Töne aus dem Orchestergraben (Tom Bitterlich).“ (L. Aschauer)

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Musical Cocktail

„Schau mir in die Augen, Kleines oder Betty Blue Eyes – das Musical mit dem Schwein (…) Wunderbar komisch ist April Hailer, die die schrullige, eigenwillige und auch anstrengende Mutter von Joyce darstellt. Sie ist laut, sie ist ungehobelt, und sie hatte Lacher auf ihrer Seite.“ (Veronika Murauer)